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Obstbaumkrebs

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Manchmal werden Obstbäume bei der Ernte verletzt und es bildet sich unbemerkt Obstbaumkrebs durch die Wunden. Dieser zeigt sich dann einige Zeit später im Winter, also auch im Januar, und muss unbedingt entfernt werden. Symptome der Krankheit sind platte Stellen und ein Abblättern der Rinde. Ist der Krebs weiter fortgeschritten, zeigen sich auch Parasiten an den Ästen.  

 

Obstbaumkrebs vorbeugen - So wird's gemacht

Viele Obstbäume haben an Stämmen und Ästen Wucherungen, die sich nach außen hin wölben — dabei handelt es sich um Obstbaumkrebs. Sie können Obstbaumkrebs vorbeugen und Ihre Bäume somit schützen. 

Ursachen für Obstbaumkrebs
Vielleicht sind Ihnen solche Wucherungen schon mal aufgefallen, vielleicht haben Sie auch so einen Baum im Garten stehen. Durch Schnittwunden, Astrisse oder auch Blattstielnarben können die Erreger des Obstbaumkrebses sehr leicht in das Holz eindringen. Das Holz wird geschädigt, die Äste sterben ab. Gleichzeitig versucht der Baum, sich vor den Erregern zu schützen, indem er Wülste bildet und so versucht, die beschädigten Stellen zu verschließen. In den meisten Fällen gelingt das aber nicht.

Obstbaumkrebs behandeln
Um zu sehen, wie weit die Krankheit den Baum befallen hat, können Sie die Wunde vorsichtig ausschneiden. Ist das Holz rund um die Wunde noch gesund, ist es nicht notwendig den Ast ganz abzuschneiden. Ansonsten ist es ratsam den ganzen Ast zu entfernen. Anschließend immer etwas Wundbalsam auf die Schnittstellen auftragen. Das Schnittgut sollten Sie unbedingt aus dem Garten entfernen,
dass sich der Obstkrebs über den Boden ausbreiten kann. Obstbaumkrebs vorbeugen Abhilfe schafft eine regelmäßige Kontrolle der Bäume auf Verletzungen. Grundsätzlich sollten Sie alle Bäume in Ihrem Garten genügend düngen. Benutzen Sie dafür Langzeitdünger oder organische Volldünger. Lichten Sie Ihre Bäume auch regelmäßig aus.


Pilze an Baumstämmen —Was kann man dagegen tun?
Wer Bäume in seinem Garten hat, der wird mit Sicherheit auch schon den einen oder anderen Pilz daran entdeckt haben. Meist lassen wir sie ungeachtet wachsen, was man allerdings nicht tun sollte, weil diese Pilze dem Baum schaden können. Nach diesen vier Pilzarten sollten Sie Ausschau halten:

 

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Brandkrustenpilz:
Dieser Pilz äußert sich durch einen weißen Belag an der Rinde und zwar in Bodennähe. Er kann Fäulnis hervorrufen.  

 

 



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Rotpustelpilz:
Der Name sagt es schon, denn er ist leicht an seiner rötlichen Farbe zu erkennen. Er hat kleine Fruchtkörper und ist meist an Ästen zu finden.  

 

 

 

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Schwefelporling:
Dieser Pilz ist sogar als solcher zu erkennen. Er hat bis zu 40 Zentimeter breite Fruchtkörper, die dachziegelartig angeordnet sind. Er lässt den Stamm von innen her faulen. 

 

 

 

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Obstbaumkrebs:
Er tritt bevorzugt an Obstbäumen auf. Er ist wie der Rotpustelkrebs in einer roten Färbung gehalten und hat Fruchtkörper, die bis zu 5 Millimeter groß werden können.  

 

 

 

Das Problem bei diesen Pilzen ist, dass es gegen sie keine Mittel gibt. Befallene Äste sollten Sie daher entfernen. Ansonsten können Sie nichts weiter tun als auf eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung zu achten. 

 

Textquelle: Gartentipps.com / Bildquellen: Wikipedia/Wikimedia
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