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    Saat - und Pflanzkalender

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    Pflanzenanzucht
    Direktsaat

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    Pflanzen

    Die ersten Gartenfrüchte sind immer die leckersten. Deshalb lohnt es sich auch, die Beete nicht lange unbelegt zu lassen, nachdem die Wachstumssaison eröffnet ist: Zahlreiche Gemüsearten sind wiederstandsfähig genug, um leichte Frühjahrsfröste zu überstehen, und können entweder direkt ins Freie gesät oder als Jungpflanzen ausgesetzt werden. Entscheidend für das gute Gedeihen ist nicht zuletzt die Ernährung der jungen Pflänzchen.

    Samen

    Die meisten Samen keimen unproblematisch auch ohne "Spezialbehandlung". Die Samen müssen von evtl. vorhandenen Fruchtresten gereinigt werden, da diese schimmeln könnten. Die Saat wird in der Regel mit der 1-2 fachen Dicke des Samen mit Erde bedeckt. Sehr feine Samen werden nur aufgestreut und evtl. angedrückt. Das ganze wird feucht gehalten. Einige Samen verlangen jedoch spezielle Bedingungen zum Keimen.

    Grundsätzlich kann unterschieden werden zwischen Direktsaat in den Garten oder Anzucht im Haus, b.z.w. Gewächshaus. Vorgezogen Pflanzen werden später in den Garten gepflanzt oder in Töpfen gehalten.

    Die meisten Samen benötigen ausreichend Wärme zur Keimung. Bei manchen Arten ist jedoch auch eine Kälte-Phase zur erfolgreichen Keimung erforderlich.

     

    Gemüse richtig pflanzen - Schritt für Schritt 

     Boden lockern

    Sobald der Boden nach dem Winter etwas abgetrocknet ist, können Sie beginnen, die Beete oberflächlich zu lockern. Dabei sollten Sie auch sorgfältig alle Unkräuter entfernen. Umgraben sollte man zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

    Vordüngen

    Um die Ernährung der Pflänzchen sicherzustellen, können Sie nach Bedarf Dünger verteilen. Kompost ist billig und ideal, weil er neben den Nährstoffen auch Humus liefert und den Boden nachhaltig verbessert. Zur Ergänzung ist meist ein Stickstoffdünger angebracht.

    Boden ebnen

    Um den Dünger gleichmäßig zu verteilen, sollten Sie ihn flach einarbeiten. Kompost und anderes organisches Material darf nicht zu tief untergegraben werden, weil es sonst seine Lebendigkeit einbüßt. Anschließend wird die Bodenoberfläche mit einem Rechengeebnet.

    Einpflanzen

    Nehmen Sie die vorgezogenen Gemüsejungpflanzen und setzen Sie diese in angemessenen Abständen in die Erde, so dass sie sich in ihrer weiteren Entwicklung nicht gegenseitig behindern. In der Regel sollten die Pflänzchen nicht tiefer eingesetzt werden als zuvor.

    Angießen

    Zum Schluss müssen Sie die frisch gepflanzten Setzlinge gut angießen. Dadurch werden die Wurzeln eingeschlämmt und bekommen intensiven Kontakt zum Boden. Denn nur so kann die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen wieder in Gang.

    Quelle: www.tippsundtricks24.de/

    Alle Angaben ohne Garantie 

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    Samen richtig säen - Schritt für Schritt 

    Direktsaat

    Viele, oder sogar die meisten Gemüsearten werden direkt in das Gartenbeet oder Feld gesät. Wichtig ist die richtige Vorbereitung des Bodens. Er sollte locker sein aber auch noch genug Festigkeit aufweisen um den Kontakt mit der tiefer liegenden, wasserführende Schicht anzuschließen. Manchmal wird die Aussaat zusätzlich mit einer Schicht aus Reisig oder Stroh abgedeckt.

    Keimung

    Fast alle Samen durchlaufen nach ihrer Reife zunächst eine Samenruhe, die sogenannte Dormanz bevor die Keimung erfolgen kann. Dies dient dazu, die Keimung bereits an der Mutterpflanze zu verhindern und die Keimung unter ungünstigen Bedingungen wie z.B. dem Winter zu vermeiden. Unter der Keimdauer im näheren Sinn versteht man die Zeit von Aussaat bis Keimung. Diese kann 2 Tage oder auch bis zu 90 Wochen (!) betragen. Die meisten Samen keimen jedoch recht schnell. Allerdings gibt es einige Gehölze und Palmen die Jahre in der Erde liegen bis die Saat aufläuft.

    Pikieren

    Nachdem die Sämereien zur Keimung gebracht wurden müssen die Sämlinge umgepflanzt werden. Dies geschieht meistens, nachdem sich 2-3 echte Blattpaare gebildet haben. Dabei versenkt man sie etwas tiefer in der Erde. Profis benutzen dazu ein spezielles Werkzeug, das Pikierholz. Damit wird ein kleines Pflanzloch in die Erde gebracht und nach dem Einpflanzen leicht angedrückt. Um die Wurzelbildung zu stimulieren ist es besser seltener reichlich als oft wenig zu gießen.

    Quelle: garten.magicgardenseeds.de/ 

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